Garten Tipps Juli

Garten Tipps Juli

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Was macht man im Juli im Garten?

Die langen, warmen Juli Tage sind perfekt, um Deinen Garten bis spät in den Abend hinein zu genießen. Der Juli ist ein Höhepunkt im Gartenjahr. Eine gute Zeit für Gartenfeste, zum Grillen oder für beschauliche Arbeiten und Hobbypflege im eigenen Garten. Aber auch wichtige Gartenarbeiten stehen im Juli an. Und – man kann auch im Juli noch säen und anbauen. Hier die Garten Tipps Juli für Gartenpflege.

Die Aussaat Tipps Juli findest Du hier.

Aussaat Tipps Juli

Allgemeine Garten Tipps Juli

  • Das Wetter im Sommer ist immer für Überraschungen gut. Hohe Pflanzen und Kletterer sollten jetzt für schlechtes Wetter gut unterstützt werden.
  • Erledige die Bewässerung der Wurzelerde von Beetpflanzen am Besten früh morgens oder in der Abenddämmerung, um die Verdunstung zu reduzieren. Rasen Bewässerung geht etwas anders, siehe unten.
  • Ergänze den Mulch, um die Feuchtigkeit rund um die Pflanzen herum, optimal zu speichern.
  • Terracotta-Töpfe sind besonders anfällig für zu hohe Verdunstung. Befeuchte die Töpfe, um die Wurzeln immer kühl und feucht zu halten. So bleiben auch Deine ausgelagerten Zimmerpflanzen stark. Dann sind sie bestens gerüstet für den späteren Herbstumzug ins Haus.
  • Befreie mehrjährige Pflanzen regelmäßig von den alten Blüten. Das fördert neue Blüten für die nächsten Monate.
  • Junge Anpflanzungen aus diesem Frühjahr besonders gut bewässert halten, da ihre Wurzeln immer noch nicht so tief reichen, wie die der „Altpflanzen“.
  • Beseitige Unkräuter regelmäßig – ein ungeliebter Standard über das ganze Jahr. Aber nur dadurch kannst Du eine unerwünschte Verwilderung verhindern. In Verbindung mit dem Sommerschnitt bleibt Dein Garten eine Oase.
  • Checke Pflanzenblätter regelmäßig auf der Ober- und Unterseite auf Anzeichen von Nährstoffmangel und Schädlinge.
  • Schneide Hecken im Hochsommer nur, wenn es unbedingt nötig ist. Auch dann ist ein eher kosmetisch Vorgehen angesagt. Jedenfalls sollten Hecken im Sommer nicht so stark zurückgeschnitten werden, wie im Frühjahr oder Herbst.
  • Beetpflanzen benötigen das Wasser an den Wurzeln, nicht auf dem Laub. Gieße den Boden an der Pflanzenbasis. Pflanzenmulden helfen das Wasser direkt zu den Wurzeln zu leiten.
  • Regentonnen und Wasserbehälter müssen bei Hitze regelmäßig gereinigt werden.
  • Wenn Du ein Wasserdepot hast, ist dieses zum Gießen immer besser geeignet, als Leitungswasser.
  • Kompost sollte im Sommer mindestens einmal im Monat gewendet werden, auch im Juli.
  • Wenn Du Vögel im Garten liebst, lege Vogelbäder an und halte sie befüllt.
  • Auch in Gartenteichen gibt es oft schwimmendes Unkraut.  Das ist leichter zu entfernen, als im Rasen oder Beet. Du kannst es mit einem Ast, den Du sanft drehst, leicht einfangen. Lass es zunächst am Teichrand liegen. Dann können mitgenommene Tiere wieder zurück ins Wasser.
  • Der Mehltau ist eine echte Plage. Entferne betroffene Blätter. Fungizide sind fragwürdig, Hausmittel helfen oft nicht nach meiner Erfahrung. Am Besten ist Vorsorge. Altblätter am Boden entfernen und eine Befeuchtung der Blätter beim Gießen vermeiden.
  • Blattlausfresser – Marienkäfer, Schwebfliegen und Florfliegen schützen. Also keine Insektizide, auch keine „Bio“-Mittel, denn die unterscheiden nicht zwischen guten und nervigen Insekten.
  • Mechanischer Insektenschutz: Blattläuse sind meist auf der Unterseite der Blätter. Sie können mit der Hand abgerieben werden. Alternativ kannst Du vorsichtig natürliche Schädlingsbekämpfung verwenden. Achte auf Deine Nützlinge.
  • Käfer und Maden schädigen Pflanzenwurzeln. Wichtig gerade bei Topfpflanzen, den Befall früh zu erkennen. Daher immer wieder aufmerksam begutachten.
  • Schnecken, des Gärtners Lieblingsfeind. Hier gibt es im Netz heiße Diskussionen, wie man dagegen ankommt. Zu viel um es hier alles abzuhandeln.
  • Mehrjährige Pflanzen sollten jetzt bestellt werden, damit sie im Herbst geliefert werden können.
  • Auch Blumenzwiebeln für das nächste Frühjahr sollten im Herbst gepflanzt werden – jetzt bestellen
  • Der Wichtigste Tipp: Jetzt im Juli hasst Du die Muse dazu und Dein Garten ist auf dem Höhepunkt. Nimm Dir die Zeit aufzuschreiben, was Dir an Deinem Garten gefällt und, was Du ändern möchtest. Man glaubt immer, man weiß es. Meine Erfahrung ist aber, dass man viele der kleinen Änderungswünsche wieder vergisst. Ein paar, wenige Notizen helfen Dir Dich zu erinnern, welche Änderungen Du für das nächste Jahr vornehmen willst.

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Blumen & „Blüher“ – Garten Tipps Juli

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Aufmacherbild Liste Fotogalerie Blumen und Blüher

  • Beschneide Beetpflanzen und verblasste mehrjährige Pflanzen rechtzeitig, um ihre Selbstaussaat zu stoppen und die weitere Blütenbildung zu fördern.
  • Schneide Blumen in Blumenkästen und Töpfen zurück und dünge sie.
  • Kletterpflanzen brauchen jetzt Deine Unterstützung und einen leichten Rückschnitt.
  • Schneide auch Pelargonien und Geranien nach dem ersten Blütenwechsel zurück, um neues Wachstum und weitere Blüten zu fördern.
  • Richte die Stecklinge Deiner Lieblingspflanzen für die Überwinterung her. Du kannst auch jetzt noch gut Stecklinge von Sträuchern und Stauden entnehmen.
  • Penstemone (auch Bartfäden oder Galane benannt, wie z.B. das Löwenmäulchen) sind längst auch in Europa angekommen. Schneide die Blüten bis auf knapp über einer Knospe zurück, um das Blütenwachstum für die nächsten Monate zu fördern.
  • Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt um Wisterien (fälschlich Glyzinien), wie den Blauregen zu reduzieren. Entfernen die Seitentriebe von den Hauptzweigen bis etwa 20 cm von ihrer Basis (etwa fünf Blätter vom Hauptstamm). Der nächste starke Rückschnitt ist erst wieder im Spätherbst/Winteranfang.

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  • Beschneide Deine Lupinen, um weitere Blüten in diesem Jahr zu fördern.
  • Magnolien sind mit die beliebtesten Ziergehölze. Sie werden nur alle paar Jahre richtig in Form gebracht. Denn, sie sind sehr empfindlich. Verwende deshalb nur scharfes, vorher desinfiziertes Schneidewerkzeug. So kannst Du Pilzerkrankungen und Schädlingsbefall nach dem Schnitt verhindern. Wenn der Formschnitt schon dieses Jahr ansteht, ist der Hochsommer der beste Zeitpunkt dafür. Schneide aber jedes Jahr und regelmäßig die zum Hauptstamm konkurrierenden, sich kreuzenden und abgestorbenen Triebe. Den „großen Formschnitt“ selbst, kannst Du am besten zu zweit erledigen. Einer schneidet, der andere beurteilt und sagt an. Nicht streiten. 😉 Man kann sich ja auch abwechseln.
  • Teile Schwertlilien (Iris) jetzt, im Juli. Dann haben sie genug Zeit, Wurzeln und Blütenknospen für das nächste Jahr auszubilden. Das ist sehr wichtig, 2-3 Monate bevor das kalte Wetter kommt.
  • Der ständige Rosenschnitt und die Entfernung alter Blüten sorgt für eine harmonische Form. Wenn Deine Rosen schöne Hagebutten ausbilden, die Du im Herbst erleben willst, dann nur zart in Form schneiden und die Blüten stehen lassen..
  • So schön der Löwenzahn auch ist, wenn er blüht. Entferne die Blüten rechtzeitig. Spätestens, bevor sie die Chance haben, ihre Samen freizusetzen und sich in deinem Garten zu verbreiten. Das spart ganz viel Arbeit und Zeit im nächsten Jahr. Auch Deine Nachbarn werden Dir dankbar sein.
  • Prüfe alle Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge. Nur eine frühzeitige Behandlung ist wirklich erfolgreich.
  • Wenn die Klematis welkt oder schwarze Verfärbungen an Blättern und Stielen auftreten, ist schnelles Handeln angesagt. Ein radikales Beschneiden hilft auch hier die Pflanze zu erhalten.
  • Der Juli ist ein sehr guter Zeitpunkt um Ambrosia und andere hartnäckige oder gefährliche Unkräuter zu bekämpfen. Die Meinungen zu Unkrautvernichtern sind ja sehr geteilt, z.B bei Glyphosat. Ich selbst bevorzuge zwar meist eine ökologische Vorgehensweise, die arbeitsaufwändig ist. Diese ist aber nicht immer möglich. Und, wenn denn einmal und natürlich ausnahmsweise Chemie für gefährliche Unkräuter, wie die allergieauslösende Ambrosia (beifußblättriges Traubenkraut) zum Einsatz kommen muss, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Denn die Pflanzen haben im Juli bereits eine sehr große Blattoberfläche und nehmen das Mittel daher sehr gut auf. Dadurch kann man die verwendete Chemiemenge erheblich reduzieren.

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Gemüse – Garten Tipps Juli

Aufmacherbild Blog Spargel

  • Pfefferpflanzen in größere Töpfe umtopfen.
  • Gurken kannst Du nach oben ziehen und dadurch den Platz besser zu nutzen. Binde die langen Stiele einfach an vertikale Drähte oder Bambusstangen.
  • Wow, Du das Glück in einer klimatisch so begünstigten Region Deutschlands zu leben, dass Auberginen – auch Eierpflanzen genannt, richtig gut wachsen. Dann zwicke die Spitze ab, wenn etwa 5 Früchte da sind. Ernte die jungen Früchte ab der Sommermitte.
  • Gleiches gilt für die Spitzen von Kürbis– und Zucchinipflanzen. Das fördert die Verzweigung.
  • Die Seitensprossen von Tomatenpflanzen musst Du jede Woche ausschneiden. Entferne dabei auch alle Blätter unter den untersten Tomaten. Das verbessert die Luftzirkulation und beugt Krankheiten vor. Wenn Du Deine Tomatenpflanzen einmal pro Woche düngst steigerst Du die Ernte erheblich. Eher ein Hinweis auf zu wenig Dünger, als auf Wassermangel sind auch fahle und gelbe Blätter.
  • Auch Paprika, Gurken und Sonnenblumen benötigen jetzt nährstoffreichen Dünger.
  • Der Knoblauch ist erntefähig, wenn sich die Blüten leicht beugen und verblassen.
  • Junge und kleinere Zucchinis schmecken besser als Riesen. Eine regelmäßige Ernte befördert die Fruchtbildung, bis in den Herbst.
  • Gleiches gilt für Kürbisse so erreichen Sie im Herbst eine gute Größe. Wichtig: Die Außenhaut in der Sonne gut aushärten lassen. Geerntet wird dann im September und Oktober.

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  • Kräuter über das ganze Jahr pflücken, trocknen und einfrieren – auch im Juli.
  • Die meisten der vielseitigen und unterschiedlichsten Bohnenarten brauchen ein regelmäßiges Abernten. Das schafft Platz. Denn, wenn Du zu viele reife Hülsen auf der Pflanze belässt, wird das weitere Blüten behindern und die Ernte reduzieren.
  • Im Juli beginnt die Erntezeit für Rote Beete, Erbsen, Karotten, Mangold, Kartoffeln, Salat und Tomaten.
  • Schon im Juni war Schluss mit dem Rhabarber. Widerstehe auch im Juli. Die dadurch aufgebauten Reserven bescheren Dir eine reiche Rhabarberernte im nächsten Jahr.
  • Alle Obst- und Gemüsekulturen müssen bei sehr warmem Wetter gleichmäßig feucht gehalten werden.

    Kleiner Ausflug in die Welt der Bewässerungsautomaten. (Info: Der nachfolgende Review-Text ist keine bezahlte Werbung – es sind meine persönliche Erfahrungen. Solltest Du über einen der Links etwas bestellen, erhalte ich aber eine kleine Provision vom Amazon Partner-Programm.)
    Also – ich hab die besten Erfahrungen in meinem Haus in Spanien mit diesem hier gemacht. Ich habe davon inzwischen 6 Stück im Einsatz. Nach und nach habe ich über die Jahre das vorher von mir eingesetzte, neuere Gardena Modell Easy Control, das nur knapp die Hälfte kostet und alle Test-Objekte anderer Marken, wieder mit dem älteren Gardena Flex Control ersetzt. Der Gardena Easy Control ist zwar aktuell bei Amazon der Bestseller. Aber, ich war schlicht unzufrieden damit. Wie, gesagt, der Gardena Flex Control ist zwar nicht das ganz neue Modell, aber aus meiner Sicht ist er einfach der weit bessere Wasserspender. Ladenpreis so um die 65€. Die Gründe für mich: Das Drehrad bietet anstatt der Push Buttons des aktuelleren Modells eine klarere und intuitive Auswahl dessen, was eingestellt werden soll. Dazu mehr Einstellmöglichkeiten. Und das geht dann auch ohne Anleitung ganz schnell. Abgesehen von meiner Vorliebe für diese Art der Einstellungen, hatte ich mit dem neueren Modell auch 2 Mal eine Ventil Blockade. Das war teuer. Der Gardena Flex Control hat mir noch nie Ärger gemacht. Da ich manchmal 6 bis 12 Wochen nicht vor Ort sein kann, muss ich mich einfach verlassen können. Ein offen stehendes Ventil, das nicht mehr schließt ist der pure Horror, bei den aktuellen Wasserpreisen in Spanien. Die Bedienungsart an sich, ist sicher nur Geschmackssache. Ich finde halt eine einfache Handhabung immer gut. Und das ist beim Flex Control der Fall. Die anderen Marken, die ich probiert habe, in der 30-50 Euro Klasse, um etwas zu sparen haben sich nicht bewährt, nix gespart. Eine 1,5 V Batterie statt dem 4,5 Block, wie beim Flex Control, scheint nicht stark genug zu sein, um das Ventil sicher zu öffnen und zu schließen. Und sie hält auch nicht lange durch. Z.B. kann der günstige Lista Automat, in Spanien verfügbar und nur ca. 30€ teuer, bei weitem nicht mit den Gardenas mithalten. Auch die Anschlussgewinde oben und unten sind anders, als beim Gardena, wegen des Billigkunsstoffs, das die Konkurrenten oft verwenden, nicht lange dicht. So ist man ständig mit Teflonband am werken. Was mich aber an allen Automaten stört ist der inzwischen bei allen vorhandene Plastik Aufbau des Gehäuses. In der Sonne killt das UV Licht Plastik sehr schnell. Gardena verwendet zumindest einen sehr hochwertigen Kunststoff, wie, bei seinem gesamte System. Aber auch der Gardena-Automat hat keine Entkalkfunktion. Man kommt an das Ventil nicht dran, bei keinem der Automaten. Man kann langwierig, von oben Entkalker, immer wieder ein wenig, zuführen. Und dies immer und immer wieder , bis man aufgibt. Das ist ein Witz in einem Zeitalter, wo doch nun wirklich Nachhaltigkeit angesagt ist. Immerhin, die Gardenas halten 3-5 Jahre. Dann sind sie verkalkt und funktionieren nicht mehr. Alle anderen Bewässerungsautomaten, die ich probiert habe, haben schon nach 6 – 12 Monaten schlapp gemacht. Inzwischen gibt es auch Solarmodelle, damit habe ich keine Erfahrungen, aber die Bewertungen sind positiv. Für einen guten Automaten aus Metall, den man entkalken kann, würde ich auch 200€ bezahlen. Wer so etwas kennt, bitte Info, 😉 danke.

  • Oberflächennahe Kartoffelknollen werden schnell grün. Mit Grasschnitt um die Pflanzen kannst Du das zumindest eindämmen.
  • Auch im Juli gibt es Schnecken. Wegen der Tageshitze sind sie nachtaktiv. Zur natürlichen Schneckenbekämpfung  gibt es besonders heisse Diskussionen im Netz. Da musst Du immer etwas tun.
  • Saubohnen – Ackerbohnen sind von Pilzbefall bedroht. Eine regelmäßige Bodenbearbeitung um die Pflanzen herum hilft das zu vermindern.
  • Wenn Du Kohlsorten angebaut hast, sind diese von Schmetterlingslarven bedroht. Die meist weissen Eier unter den Blättern sind leicht auszumachen. Du musst sie unbedingt entfernen.
  •  Generell gilt für alle Gemüsearten, dass kranke und verbrauchte Blätter beseitigt werden müssen. Nur so bleiben die Pflanzen gesund.
  • Unkraut ist ein leidiges und arbeitsintensives Thema. Auch wenn es manchmal schwer fällt, beseitige es regelmäßig. Es nimmt Deinen Gemüsepflanzen einen Teil der Nährstoffe und des Wassers weg.

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Früchte – Beeren – Obst – Garten Tipps Juli

Aufmacherbild Fotogalerie Kirschbäume

  • Gutes Obst schmeckt nicht nur Dir. Reifende Früchte kannst Du eigentlich nur mit Netzen vor Vögeln und Eichhörnchen, schützen.
  • Auch im Juli steht verdünnen der Obstbaumfrüchte an. Das steigert letztlich den Ertrag und hilft auch, Braunfäule und Weissfäule durch Pilze zu vermeiden.
  • Apfelschorf ist der Horrorpilz schlechthin für Deine Apfelbäume. Wenn Du schon im Frühjahr die Blätter des Vorjahres entfernt hast, hast Du wenig zu befürchten. Auf den Altblättern am Boden entwickelt sich der Pilz vorrangig. Der Einsatz von Fungiziden ist ökologisch mehr als bedenklich. Wenn es gar nicht mehr anders gehen sollte, dann aber in jedem Fall die Eignung des Fungizids für essbare Kulturen ganz genau überprüfen. Oder einfach einmal eine Ernte auslassen und im nächsten Frühjahr die am Boden liegenden Blätter rechtzeitig entfernen.
  • Stachelbeersträuchern regelmäßig auf Stachelbeerblattwespeneier untersuchen. Denn die Larven fressen die Büsche in wenigen Tagen komplett kahl. Bei Befall, sprühe die Pflanzenblätter von oben und unten mit Wasser ab und entferne zusätzlich die Larven per Hand.
  • Wie im Juni, ist auch jetzt noch die richtige Zeit um Erdbeerpflanzen zu vermehren. Wenn Du keine zusätzlichen Erdbeerpflanzen mehr benötigst, entferne die Ableger vollständig.

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  • Zitronen und andere Zitrusfrüchte aus dem Wintergarten brauchen den ganzen Sommer einen guten „Zitrusdünger“, auch und gerade im Topf.
  • Auch erfolgreiche Feigenanpflanzungen sind in Deutschland eher selten. Wenn Du aber einer der Glücklichen sein solltest, schneide die Spitzen der Seitentriebe ab, wenn sie etwa 5 Blätter ausgebildet haben.
  • Der Sommerschnitt für Pflaumen-, Aprikosen-, Pfirsich– und Kirschbäume steht an. Bei diesen Obstsorten reduziert der Sommerschnitt dieser Arten auch das Risiko der Silberblattkrankheit. Anleitungsvideos hier.
  • Äpfel und Birnen an Spalieren werden jetzt in Form geschnitten.
  • Schwarzen Johannisbeersträucher brauchen einen Rückschnitt der früchtetragenden Stängel nach der Ernte.
  • Himbeeren sind Flachwurzler. Bei heißem und trockenem Wetter belohnen sie eine ausreichende Wasserzufuhr mit großen, süßen Früchten.

Bäume & Sträucher – Garten Tipps Juli

Sträucher erhalten Ende Juli – ca. 6 Wochen nach den ersten, nun, den zweiten Pflegeschnitt. Manche Obstsorten brauchen spätestens jetzt den Sommerschnitt, z.B. Kirsche, Aprikose, Pfirsich und Pflaume. Das ist wichtig, nicht vergessen! Kewle Videoanleitungen zum richtigen Obstbaumschnitt findest Du hier.

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Schädlinge – Garten Tipps Juli

Der Sommer gehört immer noch den Insekten. Wie in den Vormonaten, regelmäßig nach Eiern und Larven auf beiden Blattseiten suchen. Ansonsten gilt das Gleiche, wie im Juni – hier bei den Garten Tipps Juni.

 

Gewächshaus – Garten Tipps Juli

  • Überprüfe jeden Tag Deine Pflanzen im Gewächshaus. Frühes und spätes Bewässern hilft den Wasserverlust durch Verdunstung zu verringern.
  • An besonders heißen Tagen hilft das Besprühen der Innenwände mit Wasser, um die Luftfeuchtigkeit etwas zu erhöhen. Das hilft auch gegen rote Spinnmilben.
  • Eine gute Belüftung ist besonders wichtig. Das tägliche Öffnen der Lüftungsschlitze und Türen ist jetzt Pflicht.
  • Vorhänge, Rollos und Jalousien helfen dabei die Überhitzung des Gewächshauses bei sonnigem Wetter zu vermeiden. Eine Außenbeschattung ist immer effektiver, als eine Abdeckung von Innen.
  • Klebefallen im Gewächshaus sind ein Frühwarnsystem um einen Befall durch fliegende Schädlinge zu erkennen. So können die Schädlinge identifiziert und Gegenmassnahmen frühzeitig ergriffen werden.
  • Abgefallene Blätter und Blüten müssen täglich entsorgt werden. Sie sind die Hauptursache für Pilzkrankheiten. verhindern.

Rasenpflege – Garten Tipps Juli

  • Schneide den Rasen in der heißen Zeit nicht ganz so kurz. Das schützt vor Rasenbrand und kahlen Stellen.
  • Im Juli kann der Rasen ein letztes Mal mit Rasendünger versorgt werden. Ein Rasen mit ausreichend Nährstoffen wirkt grüner und vital.
  • Unkräuter wachsen bei warmem Wetter besonders gut. Unkraut muss regelmäßig aufgespürt und entfernt werden. 
  • Bei Ameisenbefall bürstest Du die Nester an trockenen Tagen und vor dem Mähen aus.
  • Rasenkanten regelmäßig nachschneiden und gegebenenfalls neue anlegen. Das sorgt für gute Konturen und erleichtert die Rasenwartung.
  • Bei länger andauernder Hitze ist eine regelmäßige Rasenbewässerung eine heilige Pflicht. Der berüchtigte Brennglaseffekt und Verbrennungen dadurch ist ein Märchen, es gibt ihn nicht. Bei einer Bewässerung tagsüber kann der Rasen noch vollständig abtrocknen, was Pilzbefall verhindern hilft. Und die Verdunstungskälte kühlt den Rasen, wenn es besonders heiß ist. Allerdings ist der Wasserverbrauch durch Verdunstungsverluste hoch. Auch abends ist der Rasen noch warm und der Verdunstungsverlust gegeben. Spät abends bewässert, kann der Rasen über Nacht nicht mehr trocknen und wird krankheitsanfälliger. Es gibt verschiedene Ideologien zur Rasenbewässerung. Meiner Ansicht nach ist sehr früh morgens der beste Zeitpunkt. Aber auch tagsüber, wenn die lokale Wassersituation nicht dagegen spricht.
  • Neu angesäter, junger Rasen braucht besonders regelmäßige und ausreichende Bewässerung in kürzeren Abständen. Die kurzen Wurzeln sind noch nicht fähig Wasser in großer Menge aufzunehmen und zu speichern. Daher sollte hier auch noch 2 mal tagsüber, kurz bewässert werden. Nicht zu spät am Abend bewässern, damit der Rasen trocknen kann. Auch frisch gedüngter Rasen braucht mehr und öfter Wasser. Eine kurze Bewässerung mittags ist sicher besser, als ein ausgetrockneter, verbrannter Rasen.

Fazit – Garten Tipps Juli

Neben Gartenfesten und Grillparties gibts auch viel zu tun im eigenen Garten. Natürlich auch im „Ferienmonat“ Juli. Neben den Standard Gartenarbeiten, die ständig erledigt sein wollen auch Notwendiges, das nur oder am Besten im Juli angegangen werden kann oder muss. Praktische Videoanleitungen z.B. der Hochbeet Bau oder die Gemüsegartenplanung per Mischkultur findest Du hier. Liste der DIY Videogalerien

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